Projektwoche – eine Form der Individualisierung und Differenzierung

Angebote für die 1. - 4. Klassen

Die Schule veranstaltet zu Beginn des 2. Semesters eine Projektwoche.

Dabei wird der curriculare Unterricht vollständig aufgelöst und die Schüler/-innen der 1. bis 4. Klassen arbeiten klassenspezifisch an einem fächerübergreifenden Projekt. Das Projekt wird von 2 - 3 Lehrpersonen pro Klasse geplant und vorbereitet. Auch ein Lehrausgang/-ausflug kann in diesem Rahmen sattfinden. Möglich sind dabei auch Unterrichtsverschiebungen innerhalb der festgelegten Woche.

Ziel beim projektorientiertem Arbeiten ist, die Methodenkompetenz, die Problemlösefähigkeit und die Kreativität sowie die Eigenverantwortung für das Lernen zu stärken. Darüber hinaus stellt diese Arbeitsform eine gute Gelegenheit dar, Interesse für Themen außerhalb des schulischen Alltags zu wecken und zu fördern.

Eine Bewertung der Tätigkeiten, Prozesse oder Ergebnisse kann von den betreuenden Lehrpersonen festgelegt werden.


Lernparcours und Eigenstudium

Für Schüler/-innen mit negativen Bewertungen organisiert die Schule wie vom Beschluss der Landesregierung vom 03.12.2012, Nr. 1798, vorgesehen, Unterstützungsmaßnahmen zum Aufholen der Lernrückstände. Bei der Bewertungskonferenz legt der Klassenrat für Schüler/-innen, die einen Lernparcours absolvieren müssen, den genauen Zeitplan der Maßnahmen fest. Die Schüler/-innen sind zur Teilnahme an den eingetragenen Lernparcours bzw. zum Eigenstudium in der Schule verpflichtet.


Lernhilfegespräche

In jenen Fächern, in denen keine Lernparcours angeboten werden, führen die Schüler/-innen mit negativen Bewertungen ein Lernhilfegespräch mit der Fachlehrperson. In jedem Fall ist es notwendig, dass die Schüler/-innen Lernrückstände auch durch gewissenhaftes Selbststudium aufholen.


Förderangebote der Schule 

Die Schüler/-innen arbeiten an einem fächerübergreifenden Projekt mit mehreren Lehrpersonen. Die Lehrpersonen teilen sich die jeweiligen Arbeitszeiten mit der Klasse autonom ein.

An einem dieser Tage kann ein Lehrausgang/-ausflug geplant werden. Ein Ganztagesausflug kann auch am Montag oder Mittwoch stattfinden. Bei einem schwer erreichbaren Ziel und der Teilnahme von min. 2 Klassen ist nach Rücksprache mit der Direktion die Fahrt mit einem Reisebus möglich. Auch die Einladung von Experten ist im Rahmen der finanziellen Mittel der Schule möglich.

Mit einer entsprechenden Elterninformation ist eine Unterrichtsverschiebung innerhalb dieser Woche erlaubt.

Eine Bewertung kann von den betreuenden Lehrpersonen festgelegt werden.

 

Angebote für die 5. Klassen


Arbeit an der Abschlussarbeit sowie andere Angebote

Die Schüler/-innen der 5. Klassen erhalten Unterstützung bei der Erarbeitung der Abschlussarbeit für die Staatliche Abschlussprüfung. Dazu wurde für sie eine Broschüre mit Hinweisen und Richtlinien erarbeitet. Darin gibt es inhaltliche und strukturelle Empfehlungen sowie Gestaltungstipps zu Schriftgrößen, Formatvorlagen, Seitennummerierungen und Beispiele zum richtigen Zitieren, zu Literaturverzeichnis, Bildnachweis u.Ä. Zudem haben sie die Möglichkeit, an zwei Nachmittagen dies zu üben und an ihrer Arbeit umzusetzen.


Lernhilfegespräch

Für die Schüler/-innen der 5. Klassen sind keine Aufholkurse vorgesehen. Sie können nach Vereinbarung mit den Fachlehrpersonen Termine für ein Lernhilfegespräch wahrnehmen bzw. während des gesamten Schuljahres an den nachmittäglichen Unterstützungsmaßnahmen teilnehmen.